Entsorgung mit Coronaviren kontaminierter Abfälle

24.03.2020

Zur Eindämmung des dynamischen Infektionsgeschehens gelten für Haushalte, in denen Personen leben, die positiv auf Coronaviren getestet oder unter Quarantäne gestellt sind, zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen bei der Abfallentsorgung. Auf Grundlage der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sind in diesen Fällen alle Wertstoffe, Verpackungen und Küchenabfälle ausnahmsweise über den Restmüll zu entsorgen und fallen nicht unter die sonst übliche Getrennthaltungspflicht. Dies gilt für betroffene Haushalte solange, bis alle infizierten Personen offiziell als geheilt gelten und die Quarantäne aufgehoben wird.

Die kontaminierten Abfälle sind zudem in stabilen Müllsäcken zu sammeln, die nach Befüllung fest zu verschließen sind. Diese sind direkt in die Abfalltonnen oder Container zu geben und dürfen nicht daneben gestellt werden. Sind Abfalltonnen oder Container bereits voll, ist eine gesicherte Lagerung bis zur nächsten Abholung an einem möglichst kühlen Ort vorzunehmen (z.B. Keller).

Alle übrigen Haushalte entsorgen ihre Abfälle weiter getrennt wie bisher, um die Entsorgungskapazitäten in der Müllverbrennungsanlage nicht unnötig zu belasten. Konkrete Fragen zur Entsorgung dieser Abfälle beantwortet der AWB unter 07161 202-8888 oder info@awb-gp.de.

Abfälle aus Kliniken und Schwerpunktpraxen, die Patienten behandeln, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, werden separat als Sonderabfall und nicht über die kommunale Abfuhr entsorgt.

zurück

https://www.awb-gp.de/