Aus Fallobst wird Energie gewonnen

Verfaultes Obst geht ab sofort in die Vergärung

02.09.2019

Wer Obst selbst anbaut oder sogar ein Streuobstwiesle besitzt, macht nicht nur sich selbst eine Freude, sondern tut auch etwas Gutes für die Umwelt. Unschön wird es jedoch, wenn überreife oder wurmstichige Früchte herunterfallen und nicht mehr selbst verwertet werden können. Sie locken Wespen an, und der matschige Boden wird im schlimmsten Fall von unerwünschten Pilzen besiedelt. Also muss das Obst anderweitig entsorgt werden. Der AWB nimmt deswegen seit vielen Jahren Fallobst auf seinen Grüngutplätzen an und kompostiert dieses zusammen mit dem Grüngut aus den Gärten, allerdings mit zunehmend unerwünschten Folgen, wie das letzte obstreiche Jahr zeigte. Die große Anzahl an fauligen Früchten zersetzten sich nur langsam und führten auf einigen Grüngutplätzen wochenlang zu erheblichen Geruchsbelästigungen. Um diesem Problem künftig vorzubeugen, wird das Fallobst zwar weiterhin auf den Grüngutplätzen angenommen, jedoch in separaten Tonnen gesammelt. Diese sind geschlossen und werden zeitnah zu landwirtschaftlichen Vergärungsanlagen transportiert. Dort wird aus dem Fallobst und anderen Pflanzenabfällen regenerative Energie gewonnen.

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