Abfallwirtschaft in Wohnanlagen

Personalappartements der Klinik am Eichert mit modernem Entsorgungskonzept

22.02.2019

Bereits vor Einweihung der neuen Wohnanlage im Juli 2018 gab es Überlegungen, wie Abfalltrennung und -entsorgung in einem großen Objekt funktionieren können. Nachgewiesenermaßen wird besser Müll getrennt, wenn ein komfortables System verfügbar ist. Entsprechend wurden die Einbauküchen aller 167 Ein-Zimmer-Appartements mit Drei-Kammer-Trennsystemen - 10 l für Verpackungen sowie je 7 l für Rest- bzw. Bioabfall - ausgestattet. Die AWB-Biobeutel werden dem Wohnheim jährlich kostenpflichtig zugestellt. Dass das System mit den 7,5 l- und 15 l-Beuteln kompatibel ist, wurde in Absprache mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb vorab getestet. Damit war die Grundlage für eine optimale Abfalltrennung am Anfallort geschaffen. Als nächster Schritt wurde die Zwischenlagerung der Abfälle und Wertstoffe bis zur Abholung in den Blick genommen. Für die Erfassung der gefüllten Biobeutel wurden ausrangierte Wäschewagen umfunktioniert, die in allen drei Gebäuden der Anlage in den Müllräumen stehen, und am Abfuhrtag bequem an die Abholstelle gefahren werden können. Für den nicht verwertbaren Restmüll wird ein Erfassungsvolumen vorgehalten, das sich an den Bedürfnissen eines Ein-Personen-Haushaltes orientiert und die gegebenen Platzverhältnisse berücksichtigt.

 

Die Prinzipien dieses individuellen Konzeptes sind: Restmüllmenge reduzieren und Wertstoffmenge erhöhen. Diese Grundsätze lassen sich passgenau für andere Objekte variieren. Die Vorteile für die Bewohner liegen auf der Hand: Gebühren minimieren, Umwelt- und Klimaschutz maximieren.

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